Alle sind geil, nur ich nicht.

4. Dez 2019

Das muss­te mal raus…

„Alle sind geil, nur ich nicht.“

„Is this real life?“

Und Du? Für DICH sind leicht fünf-/sechs­stel­li­ge Umsät­ze im nächs­ten Monat drin – wenn Du nur wirk­lich willst und inves­tierst. Tja, und wenn es nicht funk­tio­niert, liegt es aus zwei ein­fa­chen Grün­den an … DIR: a) Du willst nicht wirk­lich und/oder b) Du inves­tierst nicht genug. Punkt.

Das ist ver­rückt – und UNSE­RI­ÖS! Was tun wir uns da sel­ber an?! Und wohin soll das eigent­lich führen?

Neu­lich hörte ich, dass so ein tol­ler Insta­gra­mer und Influ­en­cer mal via Pos­ting zuge­ge­ben hat, dass er/sie auch schlech­te Tage habe und zwar davon viele – und nicht etwa glück­lich ist, son­dern lost-lonely-sad-und-addic­ted-to-social-media. Und was pas­sier­te? Die holy crowd war erzürnt! So etwas Nega­ti­ves wolle man bitt’schön hier nicht wie­der lesen. ECH­TES ist gar nicht echt erwünscht. Eher so „Mach’s ein biss­chen schön-echt, ja?“

… nein­ein, wieso auch, lass‘ uns ein­fach so tun, als wärst NUR DU nicht in Dei­nem Glück und NUR DU nicht in einem Happy-Life vol­ler rosa­ro­ter Ent­span­nungs-Gei­gen. SOL­CHE Pro­ble­me haben ja wohl WIR NICHT, ha!

So set­zen wir uns alle immer wei­ter unter Druck:

  • „Wie, Du machst Dir kein acht­sa­mes Medi­ta­ti­ons­bröt­chen mit nach­hal­ti­gem vega­nem, regio­na­lem und selbst fer­men­tier­ten Heu­schre­cken-Sapo­te-Relish am Mor­gen, nach­dem Du sehr aus­ge­schla­fen dein inter­me­diä­res Fas­ten gebro­chen hast, Dei­nen lang­jäh­ri­gen Lebens­part­ner kunst­voll ver­führt und Deine unkom­pli­zier­ten, gebü­gel­ten Kin­der mit viiiiel Spaß und einem „Hey Bro’ und Sis’, lasst kra­chen – aber bitte mit Liebe und Respekt, denn wir sind alle Eins!“ in die päd­ago­gisch-ast­rei­ne Schu­le geschickt hast?!“
  • „Alter, chill‘ mal dein Leben … Es ist doch easy-chee­sy: Finde ein­fach Deine Beru­fung – oder auch nicht! Liebe Deine Fami­lie – oder lieb’ erst mal Dich! Mach‘ Kar­rie­re – aber bleib agil, Deine Rolle, warum nicht, darf ja auch wohl Haus­mann sein! Noch bes­ser: Werde rei­cher medi­tie­ren­der Ein­sied­ler oder armer Umwelt­ak­ti­vist! Oder auch Coach! Sei femi­nin oder lie­ber doch lie­ber Femi­nist! Wie, Du hast kei­nen Psy­cho­the­ra­peu­ten? Doch wenigs­tens einen Heil­prak­ti­ker, was? Wenigs­tens einen Coach? Mann, wie willst Du das hier bloß über­le­ben – und das bei der gan­zen Gen­der-Debat­te?! Hallo, sexus­ge­rech­te Ansprache!?“

Ich gebe unum­wun­den zu, dass mich das nervt und stresst. Denn ich reagie­re natür­lich auch drauf. Klas­si­sches NLP, liebe Leute: Wenn wir nur etwas häu­fig und laut genug lesen, hören und erfah­ren, glaubt unser nai­ves Gehirn frü­her oder spä­ter daran. Alle sind geil, nur ich nicht – na Prost Mahl­zeit. Wohin das (auch in ande­ren gesell­schaft­li­chen Berei­chen) füh­ren kann, mag ich mir gar nicht ausdenken.

„Wenn nichts wird, werde Coach!“
Es gibt exzel­len­te Coa­ches – ver­steh mich nicht falsch. Wenn Du bereit bist, ent­wi­ckelst Du Dich spür­bar auf Dei­ner gut-gecoach­ten Reise wei­ter – aus Erfah­run­gen (ob nega­tiv, ob posi­tiv) wer­den wir (meist) klug und auch irgend­wie zu dem, was wir sind – Du kommst womög­lich näher an dein (Wunsch-) ICH heran. … aber bitte: Nicht jeder ist Unter­neh­mer, ein guter Coach und wird als Solo­pre­neur erfolg­reich sein! Hier soll­te man mal über­le­gen, ob die gefun­de­ne Beru­fung wirk­lich rea­lis­tisch ist! Selbst-stän­dig zu sein heißt auch, kein gemach­tes Nest, kein finan­zi­el­le Sicher­heit, Eigen­mo­ti­va­ti­on hoch zehn, Resi­li­enz in Per­so­nal­uni­on, Ver­ant­wor­tung und vol­les Risi­ko auf den eige­nen Schul­tern, dafür aber gute und groooo­ße Chan­cen, schlicht und ein­fach zu scheitern.

Und genau­so ist es natür­lich auch bei mir! Ob DOA­CHING wirk­lich erfolg­reich wird? – wer weiß das schon. Aber F***, ich muss mich jeden Tag sel­ber moti­vie­ren, daran glau­ben, visio­nie­ren und umset­zen, weil es sonst nie­mand tut. Ich kann das, weil ich ein funk­tio­nie­ren­des Fami­li­en­gefü­ge und finan­zi­el­les Netz habe. Aber bitte, mit 26,5 Jah­ren den Job kün­di­gen und dann auf Erfolg mit 75%-part-time-invest zu hof­fen, ist unter Umstän­den ein­fach keine gute Idee!!

Ich BIN Coach. ICH WILL auf die Bühne, aber ich ver­spre­che Dir nicht, dass auch DU Dei­ner „Beru­fung“ nur „acht­sam“ nach­ge­hen musst und schon flutscht das Leben nur so. Ich möch­te hel­fen, Dich selbst-bewuss­ter zu machen und Dich auf­zu­rich­ten – INNEN wie AUS­SEN. Weil ich selbst erlebt habe und immer wie­der erle­be, was mit klei­nen Metho­den bewirkt wer­den kann. Erleich­ter­tes Auf­at­men, Leich­tig­keit, Klar­heit, Trä­nen vor Glück, Erleich­te­rung, Rüh­rung. Gefüh­le, die dein Herz berüh­ren. Neuer Mut. Neue Per­spek­ti­ven. Und das UNAB­HÄN­GIG von Dei­ner Position!!
Das Leben, meine Lie­ben, ist klein und fein und birgt immense Gefüh­le. Und natür­lich kannst Du darin wei­ter­ge­hen – aber die Rich­tung, ob Fami­li­en­mensch, Büh­nen-Freak oder Gott-ähn­li­ches Unter­neh­mer-Ding – sei doch bitte Dir überlassen.

Nein, ich ver­spre­che Dir KEIN „Wir-machen-eine-geschlos­se­ne-Grup­pe-und-dann peng!-läuft’s-bei-Dir“-Coaching. Ich helfe Dir aber, das Beste aus Dir raus­zu­ho­len, SELBST-BEWUSST zu erfah­ren, was da in Dir tickt und rumort, Ruhe zu fin­den, Blo­cka­den zu lösen, hin­zu­schau­en, Ener­gie und Moti­va­ti­on zu akti­vie­ren, zu erken­nen, dass Du selbst­wert­voll bist, eige­ne Gren­zen ver­tre­ten darfst, power­ful, aber auch schwach, nah­bar, ver­letz­lich und unper­fekt sein darfst. Und ja, auch mutig Dei­nen neuen Weg gehen darfst.
That’s it.

DOA­CHING eta­blie­re ICH als Coach, Tanz­päd­ago­gin, Dipl. Oec. troph. und Unter­neh­me­rin mit gan­zem Her­zen, denn ich habe dafür meine 10jährige Selbst­stän­dig­keit als PR-Profi im Alter von 44 Jah­ren auf­ge­ge­ben und SPÜRE täg­lich, dass mein Herz für die Selb­st­op­ti­mie­rung der Men­schen (nicht Posi­tio­nen!) klopft. Hier­für gebe ich alles, aber nie­mals meine Familie.

Ich habe fertig!

DOACHING NEWSLETTER
Bleib auf dem Laufenden, dabei und im Loop! Erhalte regelmäßig Tipps und Infos rund um DOACHING und erhalte als Geschenk mein 1. Modul der „Mastering your Challenge“-Meditationsreihe!

Ich stimme zu, dass ich den Newsletter von „DOACHING – Eine Frage der Haltung“ erhalte. Ich kann meine Einwilligung jederzeit kostenfrei für die Zukunft per E-Mail an kirsten@doaching.de widerrufen. Außerdem findest Du in jedem Newsletter von uns einen Abmeldelink, mit dem Du Deine Einwilligung widerrufen kannst.
Detaillierte Informationen zum Umgang mit Deinen Daten und der von mir eingesetzten Newsletter-Software “MAILCHIMP” findest Du in der Datenschutzerklärung.